Matthias Back verteidigt Titel – dritte Vereinsmeisterschaft in Serie

Der alte Vereinsmeister ist auch der neue: Matthias Back sicherte sich mit einem 6:1, 6:1-Finalsieg gegen Tim Pfaffendorf seinen dritten Titel in Folge. Das Ergebnis klingt deutlicher, als es der Spielverlauf war. Über 90 Minuten musste Matthias immer wieder Rückstände aufholen – mehrfach lag er 0:30 hinten, drehte die Spiele aber routiniert über den Einstand. Tim fand dagegen nie richtig zu seinem Rhythmus und produzierte viele unnötige Fehler, während Matthias mit seinem schnörkellosen Spiel souverän den Sieg einfuhr. Kurios: Zu Beginn des zweiten Satz riss die Netzverankerung am Boden und so musste Detlef Krammel sein ganzes handwerkliches Geschick anwenden um das Netz erneut zu befestigen.

Die diesjährigen Endspielteilnehmer Tim Pfaffendorf (links) und Matthias Back.

Unterschiedliche Wege ins Endspiel

Matthias Weg ins Finale verlief fast makellos. Nach einem Freilos im Sechzehntelfinale gewann er gegen Niko Pfaffendorf (6:2, 6:3) und gegen Felix Otte (6:2, 6:2). Lediglich das Viertelfinale blieb ihm erspart: Die Partie gegen seinen Herren-40-Kollegen Matthias Deckert wurde kampflos für ihn gewertet.

Tim startete ebenfalls mit einem Freilos und setzte sich im Achtelfinale gegen Georg Bischof mit 6:0, 6:2 durch. Im Viertelfinale wurde es dann erstmals knapp: Gegen Thomas Kunde gewann er den ersten Satz klar mit 6:0 und lag im zweiten bereits 0:5 hinten, ehe er das Match doch noch mit 6:0, 7:6 drehte. Das Halbfinale gegen Mannschaftskamerad Thomas Graf wurde zum Krimi: Pfaffendorf gewann Satz eins mit 7:6, unterlag im zweiten klar mit 1:6, ehe er den entscheidenden dritten Satz (erstmals wurde dieser ausgespielt) mit 6:2 für sich entschied.

Junge Talente und Überraschungen

Für Aufsehen sorgte der erst 14-jährige Noah Tremel. Im Sechzehntelfinale bezwang er überraschend Sebastian Laug (1:6, 6:2, 6:2) und nahm im Achtelfinale sogar Halbfinalist Thomas Graf einen Satz ab (2:6, 6:1, 3:6). Auch Felix Otte spielte sich erneut ins Rampenlicht. Nach engen Matches gegen Farshid Tremel (3:6, 6:2, 6:4) und Moritz Nöding (7:5, 6:2) erreichte er wie im Vorjahr das Halbfinale.

Weniger erfolgreich verlief das Turnier für Sascha Heimann. Der Einser der Herren-40 kam im Viertelfinale gegen Graf überhaupt nicht ins Spiel und musste sich klar mit 2:6, 1:6 geschlagen geben.

Turnierorganisation

Die Wettbewerbe im Doppel und bei den Herren 50 laufen noch. Ein besonderer Dank gilt Turnierdirektor Tom Ertl, der das Turnier wie schon in den vergangenen Jahren hervorragend organisiert hat.

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